Menschenrechtsaktivisten in der Türkei freilassen!

"Das Unterstützen von Menschenrechtsverteidigern und ihren Organisationen ist kein Verbrechen, sondern ein Recht."
Peter Steudtner, Trainer, Fotograf und Dokumentarfilmer, 8. Juli 2017, Polizeipräsidium Vatan-Straße, Istanbul

Fotos-von-Idil Eser-und-Taner Kilic 0

Zehn Menschenrechtlerinnen und -rechtler wurden am 5. Juli 2017 während eines Workshops in der Türkei festgenommen. Sie werden der "Unterstützung einer bewaffneten terroristischen Organisation" beschuldigt. Die Vorwürfe sind absurd und entbehren jeglicher Grundlage.

Am 17. Juli fand eine Mahnwache vor der türkischen Botschaft in Berlin statt, um die Freilassung von İdil Eser, Taner Kılıç und allen anderen unrechtmäßig inhaftierten Medienschaffenden zu fordern. Die Inhaftierungen sind Teil einer Kampagne der Regierung Erdoğan gegen kritische Stimmen in der Türkei. In keinem Land der Welt sitzen derzeit mehr Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis.

Bilder der letzten Aktion vor der türkischen Botschaft.

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#FreeTaner: Solidaritätsaktion für Taner Kılıç in Berlin

Amnesty hat mit weltweiten Protestaktionen die Freilassung des türkischen Amnesty-Vorstands Taner Kılıç gefordert. Auch vor der türkischen Botschaft in Berlin versammelten sich am 15. Juni mehr als 40 Aktivist_innen. Die Botschaft: „Free Taner Kılıç!“

Freiheit für Taner Kılıç

Regierungen, Sicherheitskräfte, Wirtschaftsunternehmen und bewaffnete Gruppen auf der ganzen Welt versuchen unliebsame, kritische Stimmen mundtot zu machen, indem sie zu Drohungen, willkürlichen Festnahmen, Entführungen, Folter oder extralegalen Tötungen greifen. Aktivist_innen, die Menschenrechte in ihren Gemeinden und Gesellschaften fördern und schützen, sind zurzeit besonders gefährdet.

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Impressionen: Aktion für Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei am 3. Mai in Berlin

Amnesty International und Reporter ohne Grenzen fordern gemeinsam die Freilassung aller Journalist_innen aus der Untersuchungshaft in der Türkei.

Nirgendwo sind so viele Journalist_innen in Haft wie in der Türkei, mehr als 120 von ihnen wurden allein nach dem Putschversuch inhaftiert. Damit sitzt ein Drittel aller weltweit inhaftierten Medienschaffenden in der Türkei in Haft, die meisten warten noch auf ihr Verfahren. Der wohl prominenteste Fall: Die Verhaftung des deutsch-türkischen „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel. Er wird beschuldigt, ein Terrorist zu sein.

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai riefen Amnesty International und Reporter ohne Grenzen zu einer gemeinsamen Aktion für die Freilassung aller inhaftierten Journalist_innen in der Türkei auf.  Zahlreiche Aktivist_innen und Pressevertreter_innen folgten dem Aufruf und kamen vor der türkischen Botschaft in Berlin zusammen, um lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten auf die Missstände in der Türkei aufmerksam zu machen.

Protestaktion am 3. Mai 2017 vor der türkischen Botschaft in Berlin.Protestaktion am 3. Mai 2017 vor der türkischen Botschaft in Berlin.

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#CSDBerlin am 22. Juli: Mit Queeramnesty aktiv gegen Homophobie und Rassismus

Sei dabei beim CSD 2017 in Berlin

Unter dem Motto „Homophobie tötet. Rassismus auch.“ beteiligt sich Queeramnesty am 22. Juli wieder am Christopher Street Day (CSD) in Berlin, um für die Menschenrechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen und intersexuellen Menschen (LGBTI) weltweit zu demonstrieren. Es werden noch aktive Unterstützer_innen für die Queeramnesty-Aktion gesucht.

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Rückblick: Politisches Nachtgebet für Religionsfreiheit

Willkommen zum politischen Nachtgebet

Ein politisches Gespräch in der St. Thomas-Kirche in Berlin über die Religionsfreiheit und die Diskriminierung religiöser Minderheiten in den verschiedenen Teilen der Welt.

Im Rahmen des 36. Evangelischen Kirchentags fand am 26. Mai das politische Nachtgebet von Amnesty International und ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter) statt. Die Gäste begrüßte der Generalsekretär von Amnesty International Deutschland Markus N. Beeko. Er unterstrich die Bedeutung des Rechts auf Religionsfreiheit und zitierte Barack Obama. Der ehemalige US-Präsident habe am Tag zuvor während seines Besuchs der Kirchentage seinen besonderen Wunsch zum Ausdruck gebracht, in einer Gesellschaft zu leben, die allen Menschen das Leben und Erleben ihrer Religion erlaube. Nach dem Grußwort sangen die Gäste zwei Lieder „Ich lobe meinen Gott“ und „Der Müden Kraft“ zusammen mit der Band Patchwork.

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