Amnesty International Bezirk Berlin-Brandenburg

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Bezirk Berlin-Brandenburg

Demo in Ägypten

MI 23.05.

19:00 Uhr

REVOLUTION –
UND DANN?

Am 23. Mai 2012 sind der Blogger und Aktivist Maikel Nabil Sanad und sein Bruder Mark zu Besuch in Berlin und berichten im taz Café über ihre Erfahrungen im Ägypten der Nach-Mubarak-Ära. Der Tag fällt zugleich auf den Termin der geplanten Präsidentschafts-wahlen, die als entscheidende Weichenstellung für die Zukunft des nordafrikanischen Landes angesehen werden.

Die Zweifel, ob es wirklich einen demokratischen Wandel geben wird, sind groß. Wichtige politische Ämter sind durch Angehörige der alten Regierung besetzt. Das Militär geht weiterhin gewaltsam gegen DemonstrantInnen vor. Tausende wurden verhaftet. Alarmierend sind nach wie vor die Anwendung von Militärgerichtsverfahren gegen Zivilisten und eklatante Beschneidungen der Meinungsfreiheit

Es ist noch völlig offen, wie das neue Ägypten aussehen wird. Um eine Einschätzung darüber zu erhalten, haben wir die beiden Brüder Maikel Nabil und Mark Sanad nach Berlin eingeladen. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe werden sie mit Berichten über ihre Aktivitäten in der Demokratie-bewegung und ihre Arbeit für die Einhaltung der Menschenrechte ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern.

Flyer zur Veranstaltung

Adresse: taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin-Kreuzberg. U6 Kochstraße.

Weitere Termine im Terminkalender.

Eine Aktion vorbereiten, daran teilnehmen- die Formen sich bei Amnesty zu engagieren sind vielfältig. Aktion in Berlin vor dem Brandenburger Tor am 19.06.2009 von Amnesty International gemeinsam mit dem Asienhaus anlässlich des 64. Geburtstags von Aung San Suu Kyi. Copyright: Sabine Borns/Amnesty International

Mi 16.05. 19:30 Uhr

MITMACHEN BEI AMNESTY

Ein Engagement findet vor allen in den Gruppen statt. Aber auch als Einzelmitglied kann man sich einbringen. Die Info- Abende sind ein erster Einstieg zur Geschichte von Amnesty und zur Arbeitsweise heute.

Wie kann ich mein Interesse oder Wissen für ein Thema oder ein Land einbringen? Wie arbeitet AI politisch und finanziell unabhängig? Mit welchen Aktions- Formen macht AI auf Anliegen aufmerksam? Woher bekommt AI die Infos für ihre Arbeit? Und der Fragen mehr.

Briefe schreiben ...

... bleibt die zentrale Arbeit von Amnesty. Daran kann sich übrigens jeder ohne Mitgliedschaft beteiligen. Eilaktionen reagieren sofort, Briefe gegen das Vergessen (Appelle) gehen (leider oft) über einen längeren Zeitraum an die Betroffenen oder die Verantwortlichen. Viele Gruppen schreiben Musterbriefe, weshalb z.B. Leute mit verschiedensten Sprachkenntnissen willkommen sind.

Einfach vorbeikommen ...

... jeden 1. Freitag im Monat um 19 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, jeden 3. Mittwoch im Monat um 19:30 in der Heilig- Kreuz- Kirche. Ohne Anmeldung, Teilnahme absolut unverbindlich.

Die Adressen und weitere Termine.

Anlässlich einer Veranstaltung zu Kriegsdienstverweigerung in der Türkei. Grafik: Sinje Kätsch

AKTIONS GRUPPE TÜRKEI (1348)

Unser Ziel ist es, aktuelle politische Entwicklungen in der Türkei zu verfolgen und im Rahmen der ai Kampagnen auf Menschenrechts- verletzungen zu reagieren.

Aktuell beschäftigten uns ...

... die anhaltenden Verhaftungen von Anwält_innen, Journalist_innen, Politiker_innen, Gewerkschafter_innen, Frauenrechtler_innen, Student_innen und Kindern auf Grundlage der Antiterrorgesetze. Sie sind besorgniserregend. Damit einhergehen Folter und unfaire Gerichtsverfahren. Eine freie Meinungsäußerung ist somit nicht möglich. Militärische Operationen fordern immer wieder zivile Todesopfer und das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist gesetzlich nicht abgesichert.

Deshalb...

... organisieren wir Infoveranstaltungen und Postkartenaktionen, wollen verstärkt Lobbyarbeit betreiben und stehen im Austausch mit anderen Menschenrechts-Gruppen. Wir freuen uns über Verstärkung und sind offen für neue Impulse! Wir treffen uns jeden zweiten Mittwoch um 19 Uhr in Kreuzberg. Kontakt .

Aktion...

... anlässlich des internationalen türkischen Kinderfestes. Sehr viele Kinder in der Türkei haben keinen Grund zum feiern. Sie werden willkürlich verhaftet, de facto nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt und sind dann katastrophalen Haftbedingungen ausgesetzt. Am So, 22.04. 12- 16 Uhr vor dem Brandenburger Tor.

Alle Gruppen im Bezirk.